Über die Künstlerin

Bernadette Seigel

Meine Kunst ist das Ende der Beweislast.

Für jene, denen das bloße Dasein oft zu wenig vorkommt.

Ich kenne den Impuls, immer erst einen Grund für die eigene Anwesenheit liefern zu wollen.

In meiner Kunst suche ich die Form, die einfach nur da ist.

Jedes Objekt ist das Ende der Beweislast.

Hier findest du Kunst, die dir einfach zunickt.

Einblicke in den Prozess.

Melde dich für meine Briefe an. Ich erzähle dir in sechs Etappen von meinem Weg zur Kunst und dem Ende der Beweislast. Neue Arbeiten zeige ich dir hier zuerst – in Ruhe, vor der Öffentlichkeit.

In meinen Objekten suche ich die Form, die keine Rechtfertigung braucht.

Meine Ideen entstehen nicht aus dem Wunsch nach mehr, sondern aus dem Bedürfnis nach weniger.

Ich kenne den Druck, sich durch ständiges Machen beweisen zu wollen.

In meinen Objekten suche ich die Form, die keine Rechtfertigung braucht.

Jedes Werk ist ein Feststellen des Augenblicks. Ein Punkt im Raum, an dem das Vergleichen und Suchen endet.

So wird meine Kunst zu einem ehrlichen „Genug“ – für alle, die ihren Platz im Hier nicht mehr verdienen wollen, sondern ihn einfach einnehmen.

Ich schichte nicht, um etwas zu verstecken, sondern um Präsenz zu bauen.

In meiner Arbeit suche ich nicht nach dekorativer Balance, sondern nach einer klaren Setzung im Raum.

Meine Objekte leben von der Struktur: Was als flache Collage beginnt, wird durch ein einteiliges Schnittmuster zur Form. Ich übersetze Papier in Textil und verbinde Fragmente zu einem Ganzen. Die Naht ist dabei kein Makel, sondern das sichtbare Zeichen für den Zusammenhalt.

Ich schichte nicht, um etwas zu verstecken, sondern um Präsenz zu bauen. Die vertikale Ausrichtung meiner Figuren gibt dem Raum eine Achse.

Diese Reduktion ist ein Stoppschild für den Kopf. Die haptische Klarheit der Objekte erlaubt es dir, die ständige Suche nach dem „Mehr“ zu unterbrechen.

So wird das Objekt zu einer greifbaren Tatsache. Ein Punkt, der dich nicht zum Träumen einlädt, sondern dazu, deinen eigenen Platz einfach einzunehmen.

Serie “Klare Kopfsache”

  • what u waiting for?

    Alles da. Nur du fehlst.

  • Oh de-haze!

    Fokus ist eine Entscheidung.

  • Free Ur Mind!

    Dein Kopf hat mehr Türen als Wände.

  • Wrap Ur Head Around That!


    Wie lange denkst du schon im Kreis?

  • Start Ur Own Tribe!

    Du musst nicht dazugehören, du kannst beginnen.

  • ..And The Rest Will Follow

    Der erste Schritt bist du.

Ein Objekt das einlädt deinen eigenen Platz einfach einzunehmen.

Weitere Angebote

Was du siehst, wenn du Nix siehst.

Ein Malbuch in Prompts.

Dieses Buch ist kein Malbuch im klassischen Sinn. Anstatt
vorgegebener Motive findest du Texte – „Prompts“ –, die Räume in deinem Kopf öffnen. Es ist ein Werkzeug für den Moment, in dem du aufhören willst zu suchen, um anzufangen zu sehen.

Für alle, die leere Seiten nicht als Druck, sondern als Freiheit begreifen.

Ausstellung auf Amrum


In meiner ersten Soloausstellung im St. Clemens Hüs zeige ich den Prozess hinter der Form. Keine fertigen Antworten, sondern Objekte und Texte im Dialog.

Besucher schätzten besonders den Raum für eigene Gedanken und das Begleitheft, das den Zugang zu den abstrakten Werken öffnet.

Auftragswerke!


Gemeinsam finden wir aus bestehenden Werken eine inspirierende Basis – und verbinden deine Ideen mit meinem Stil zu einem einzigartigen Auftragswerk.“

Entdecke alle Kunstwerke in meinem exklusiven Kunstraum

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